Hitman: Codename 47

Alle PC Spiele relevanten Themen gehören hier rein.
User avatar
Orochi-Zero
TSW Team
Posts: 2068
Joined: 23. June 2008 15:18
Most liked Charakter: Sturmsoldat, Verschleierter Swat, Korumpe, Jo-Beth Casey, Zeitenkiller, Untoter Priester
Location: Nähe Frankfurt am Main
Contact:

Hitman: Codename 47

Postby Orochi-Zero » 21. September 2009 11:33

Hitman: Codename 47

Die Geburt eines Killers


Als "Hitman: Codename 47" im Jahr 2000 erschien, setzte dieses Spiel neue Maßstäbe im Genre der Action-Adventures. Noch nie zuvor gab es einen Attentäter, der so perfekt agierte wie der Hitman und dabei ständig die Frage aufkamen ließ, ob die Morde gerechtfertigt waren oder nicht. Ich persönlich habe vorher noch nie ein solches Game gespielt und war schon seit der ersten Minute sofort Fan des Hitman, einem Menschen, der dazu gedacht war, der perfekte Killer zu sein.. Und vielleicht sogar noch mehr...

Die Story von Hitman beginnt eigentlich einige Jahrzehnte zuvor. Im geheimen, unterirdischen Keller von Professor Otto Ort Meyer, trifft dieser sich mit vier anderen Personen, die er aus seiner Zeit in der Fremdenlegion noch kennt.

Alle vier Personen haben sich nach der langen Zeit als Soldaten allesamt einen Ruf als Triadenführer, Drogenbaron, international gesuchter Terrorist und Waffenschmuggler gemacht. Ort Meyer wollte den perfekten Menschen schaffen und hat aus diesem Zweck allen vier Personen DNA-Material entnommen und aus dieser kombinierten Gensuppe einen perfekten Klon geschaffen, den Hitman, der durch seine 47 Chromosomen, die den Schlüssel der Perfektion darstellen sollen, den Namen 47 bekam.

Doch Ort Meyer wollte sein Lebenswerk niemand Anderem geben und hatte deshalb den Plan ausgeklügelt, seinen perfekten Killer darin zu testen, seine vier biologischen Väter aufzusuchen und zu töten. So beginnt das Abenteuer des Spielers zunächst in den unterirdischen Hallen, wo man zunächst die Steuerung erlernt und sich einen Weg in die oberen Ebenen bahnt.

Als man oben ankommt, erkennt man erst einmal, dass es sich um den Keller einer Irrenanstalt handelt. Und genau in diesem Keller, wo alles anfing, soll es einige Levels später auch enden...

Man reist nach einem Jahr in Abstinenz rund um den Globus und stellt sich schließlich seinen vier Vätern. Die Reise führt einen dabei nach Hong Kong, nach Kolumbien, nach Budapest, nach Rotterdam und schießlich zurück nach Rumänien, wo sich der Kreis schließt.

Nachdem man alle vier Schöpfer getötet hat und Ort Meyer gegenübersteht, ist dieser zunächst sehr davon begeistert, dass der Hitman wirklich seine perfekte schöpfung geworden ist. Alle anderen Klone, die Ort Meyer einem auf den Hals gehetzt hat, sind bereits tot und es gibt nur noch ein Glied zu eliminieren, das verhindert, dass der Hitman mit seiner Vergangenheit als künstlich geschaffener Mensch abschließen kann - den Tod von Dr. Ort Meyer. Noch im Sterben liegend redet er davon, dass er seinen eigenen Sohn nicht erkannt hätte. Dies ließ für einige Zeit offen, ob nicht der Hitman sogar der einzige Klon war, dem Ort Meyer seine eigene DNA mitvererbt hatte... Doch diese Frage wird sich vermutlich nie beantworten...

Trotz seines Alters ist Hitman immer noch ein sehr gutes Spiel, das neben dichter und beklemmender Atmosphäre eine packende Story hat und dem Spieler unmengen von Freiräumen lässt, wie er die Aufträge ausführt.

Während der einzelnen Level kann man sich frei bewegen, man kann die Gegend auskundschaften und selbst entscheiden, wie man die Zielperson ausschaltet. Egal ob mit Präzisionsgewehr von weiter Ferne oder mit der Pistole von hinten, alle Wege waren offen. Wurde man erkannt, verkleidete man sich schnell als Zivilist oder als Wächter und lenkte von sich ab.

Hitman geriet sehr stark in die Kritik seitens des Jugenschutzes, weil man für das Töten am Ende des Levels belohnt wurde... Doch es ist in Wahrheit so, dass man, je mehr Aufsehen man erregt und je mehr Menschen man neben der Zielperson tötet, Geld abgezogen bekommt. Wenn man Zivilisten tötet, ist die Mission sogar verloren.

Mit dem so erlangten Geld konnte man sich dann neue Waffen kaufen, sich mit Munition eindecken oder Extras wie eine kugelsichere Wester oder ein Fernglas zulegen. Durch den Schwierigkeitsgrad an manchen Stellen war es wirklich ratsam, sich eine kugelsichere Weste anzuschaffen.

Hitman ist meiner Meinung nach immer noch ein klarer Pflichtkauf, wobei ich nicht genau weiß, wo man es noch finden kann. Denn auf eBay habe ich seit Jahren kein Angebot gesehen. Vllt. mal bei anderen Seiten versuchen.


Vorteile: packende und spannende Story, einmalige Atmosphäre, erstes wirkliches Attentäter-Spiel

Nachteile: Zum Teil hoher Schwierigkeitsgrad, Levels lassen sich nicht perfekt beenden

Fazit: Für viele ein legendäres Spiel, dessen Nachfolger nicht mehr das Potential hatten.


Image
Image

Return to “PC”



Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest